Die Kanzlei bietet auch Online-Rechtsberatung an.

Im Rahmen der Onlineberatung erhalten Sie von mir eine erste Einschätzung Ihrer Rechtslage und eine Empfehlung für das weitere Vorgehen. Die Kosten für eine Online-Beratung richten sich nach den allgemeinen Vorschriften über die Beratungstätigkeit von Rechtsanwälten im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Bitte beachten Sie nachstehende Online-Vertragsbedingungen:

Onlineberatungsvertrag

I.      Zustandekommen des Vertrages

1.) Durch Absenden der Beratungsanfrage entsteht kein Vertrag. Nach Absendung der Beratungsanfrage  wird Ihnen zunächst nur ein gebührenfreier Kostenvoranschlag zugesandt, wobei die Gebührenberechnung auf den Vorschriften über Beratung im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz beruht.

2.) Erst wenn mein Kostenvoranschlag  von Ihnen schriftlich per eMail, Telefax oder Brief angenommen wurde, kommt der Onlineberatungsvertrag zustande.

3.) Inhalt eines Onlineberatungsvertrages ist ausschließlich eine Beratung. Natürlich können Sie mir
das Mandat zur weiteren Bearbeitung  Ihres Rechtsfalles übertragen. Dafür ist dann wiederum eine gesonderte Erklärung durch Sie notwendig. 

4.) Gemäß §§ 312d, 355 BGB besteht auch nach dem Zustandekommen des Beratungsvertrages ein 14-tägiges Widerrufsrecht für Verbrauer, sofern der Rechtssuchende nicht ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anfrage vor Ablauf der Widerrufsfrist beantwortet werden soll.

II. Bearbeitungs- und Haftungsgrundsätze

1.) Bei der Bearbeitung der Anfrage kann nur der Sachverhalt zugrunde gelegt werden, welchen der Rechtsuchende der Kanzlei mitgeteilt hat. Für Beratungsfehler, welche aufgrund einer fehler- oder lückenhaften Darstellung des Sachverhaltes beruhen, wird keine Haftung übernommen, es sei denn diese wurden vorsätzlich bzw. grob fahrlässig verursacht.

2.) Die Einlegung von Rechtsmitteln und Rechtsbehelfen erfolgt erst dann, wenn Sie mir einen darauf gerichteten Auftrag erteilen. 

3.) Sofern es für die Anfrage relevant erscheint, wird empfohlen, Namen und Anschrift des  Gegners mitzuteilen. Sollte die Kanzlei die gegnerische Partei in dieser Angelegenheit bereits vertreten, ist sie gesetzlich verpflichtet, das Mandat abzulehnen. Eine Haftung für Schäden, welche aufgrund der fehlenden Mitteilung der gegnerischen Daten entstehen, ist ausgeschlossen. 

4.) Eine Haftung für Netzausfälle, welche vom Provider, der Telekom oder einem anderen
Telekommunikationsanbieter verschuldet werden, ist ausgeschlossen. 

III. Datenschutz

1.) Alle Daten und Informationen, welche der Kanzlei im Zuge der mandatsbearbeitung bekannt werden, werden vertraulich behandelt. Es wird versichert, dass die persönlichen Daten des Rechtssuchenden nur zum Zwecke der Erfüllung des Beratungsvertrages erhoben und verarbeitet werden. Alle Angaben sowie E-mails werden ausgedruckt und für die Dauer von fünf Jahren archiviert. Die Datenspeicher werden nach Erledigung der Bearbeitung gelöscht. Der Rechtssuchende erklärt sich bei der Absendung seiner Anfrage mit der beschriebenen Verarbeitung seiner Daten einverstanden.

IV. Zahlungsmodalitäten

1.) Die Gebühren für die Bearbeitung der Anfrage werden mit Zustandekommen des Vertrages fällig.

2.) Mit Abschluß der Beratung erhält der Auftraggeber eine Kostennote über die
geleisteten Gebühren.

V. Allgemeines

Sollten Bestimmungen des Vertrages oder dieser Vertragsbedingungen unwirksam sein oder
werden oder sollte der Vertrag unvollständig sein, so wird davon die Wirksamkeit der Bestimmungen im übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche Regelung, die dem unwirksam geregelten Sinn und Zweck in wirksamer Weise wirtschaftlichen am nächsten kommt.

Nicole Wagner
Rechtsanwältin

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